WER WIR SIND & WAS WIR WOLLEN

Wir sind Sozialisten. Das heißt, dass wir den Kapitalismus und all seine Institutionen durch eine Revolution zerschlagen wollen, um eine klassenlose Gesellschaft aufzubauen. Wir als sozialistische Basisgruppe sind ein Teil dieses Kampfes.

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Aktionswoche „Fluchtursachen bekämpfen“!

Written by Rote Aktion Koeln on . Posted in Antifaschismus, Antikapitalismus, Antimilitarismus, Bundesweit, Frauenkampf, Internationale Solidarität

Die vergangene Woche stand auch in NRW ganz im Zeichen der bundesweiten Aktionswoche der Kampagne „Fluchtursachen bekämpfen“. Mehrere revolutionäre und antifaschistische Gruppen beteiligten sich mit vielerlei Aktionen an der Kampagnenwoche und brachten das Thema auf die Straßen NRWs.

Montag: Antifaschistische Demonstration in Hamm

Der angekündigte Nazi-Aufmarsch wurde kurzerhand wieder abgesagt. Stattdessen wurde mit einer antifaschistischen Demonstration durch Hamm gegangen, bei der sich unter dem Motto „Fluchtursachen bekämpfen“ auch ein roter Block beteiligte. Einen ausführlicheren Bericht findet ihr bei den GenossInnen von Socialist Youth Movement.

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Mittwoch: Flyermobilisierung in NRW

In verschiedenen Städten gingen wir auf die Straßen, in die Bahnen und auf die Plätze, um die Menschen über die Aktionswoche zu informieren. Mit kurzen Ansprachen und Material wurden mehrere tausend Menschen auf die Kampagne und ihre Inhalte aufmerksam gemacht. Ein erfolgreicher Tag!

Irgendwann im Laufe der Woche entstand in Köln auch was fürs Auge 🙂

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Freitag: Filmabend und Diskussion

Freitag Abend luden wir ein, den Film „My escape“ zu sehen, ein Zusammenschnitt von Handy-Videos Geflüchteter auf ihren Fluchtrouten:

  • von Syrien oder Afghanistan über die Türkei zum Mittelmeer, von dort aus über de gefährliche Route nach Griechenland, über die Balkanländer, Österreich, mit dem Ziel Deutschland
  • von Eritrea durch die Würste nach Libyen, über das Massengrab Mittelmeer nach Italien und von dort aus irgendwie nach Deutschland.

Die Bilder waren sehr eindrücklich und erschreckend. Es gab zum Ende eine interessante Diskussion über vermeintliche „Willkommenskultur“, die Schließung der Fluchtrouten (Balkan-Route!), geplante und verabschiedete Abschiebe- und Flüchtlings-Abkommen mit Staaten wie der Türkei, Libyen und Afghanistan, die Situation der Geflüchteten in Deutschland und wie sie organisiert chaotisch ist, und was wir tun können.

Samstag: Besuch in eine Geflüchteten-Unterkunft und kämpferische Kundgebung

Am Samstag besuchten einige junge Menschen eine „Notunterkunft“ für Geflüchtete, eine Turnhalle um genau zu sein, und konnten für einige Stunden vor allem mit den Kindern spielen und den Erwachsenen tanzen und lachen. Fußball, Armbänder basteln und Kinderschminken waren besonders beliebt. Zum Abschluss gab es ein kleines Gitarrenkonzert. Es war eine beeindruckende Erfahrung, und sicherlich hatten die Kinder trotz allen Umständen, unter denen sie momentan leben, auch ihren Spaß.

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Nachmittags veranstalteten revolutionäre und antifaschistische Kräfte aus NRW eine zentrale Kundgebung in Köln, um die Kampagne und ihre Inhalte bekannter zu machen. Neben musikalischen und theatralischen Beiträgen gab es Redebeiträge zu verschiedenen Aspekten des Themas Flucht: Fluchtursachen, islamistischer Terror, Frauen auf der Flucht, Ausbeutung und Unterdrückung in Afrika und den ehemaligen jugoslawischen Ländern, Ausbeutung und Unterdrückung Geflüchteter in Deutschland, wie mit Geflüchteten in Deutschland umgehen und weitere. Über den Nachmittag verteilt blieben viele Interessierte stehen, hörten zu, brachten sich selber ein (so ein Geflüchteter aus Syrien, der der Kundgebung spontan etwas vorrappte und eine sehr emotional bewegende Rede hielt) und konnten informiert werden.

Auch in vielen weiteren Städten kam es im Rahmen der Kampagnenwoche, so z.B. in Nürnberg, München, Berlin und Stuttgart.

Ausblick

Die Kampagne „Fluchtursachen bekämpfen“ wird ihren ersten größeren Höhepunkt am 29.Oktober in Nürnberg erleben, wo eine bundesweite Demonstration zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ziehen wird. Aus NRW und Berlin wird es eine Busanfahrt geben, bei Interesse meldet euch unter unserer facebook-Seite. Wir freuen uns über jede und jeden, der mit nach Nürnberg fährt. Am 24.Oktober wird es ab 18:00 im Multikultur-Verein (Frankfurter Straße 18) ein Demonstrations-Vorbereitungstreffen geben, bei dem man sich über die Inhalte der Kampagne und den Ablauf der Demonstration informieren kann, sowie Bustickets kaufen kann.

Fluchtursachen bekämpfen heißt den Imperialismus zu bekämpfen!

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