WER WIR SIND & WAS WIR WOLLEN

Wir sind Sozialisten. Das heißt, dass wir den Kapitalismus und all seine Institutionen durch eine Revolution zerschlagen wollen, um eine klassenlose Gesellschaft aufzubauen. Wir als sozialistische Basisgruppe sind ein Teil dieses Kampfes.

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Rückblick auf den diesjährigen 8.März

Written by Rote Aktion Koeln on . Posted in Antikapitalismus, Frauenkampf, Internationale Solidarität

Der 8.März ist einer der wichtigsten Tage im Jahr für eine revolutionäre, fortschrittliche Bewegung. In den letzten Jahren zeigte sich auch ein erneutes, gesteigertes Interesse an der kämpferischen Begehung des 8.März, was sich in diesem Jahr durch die Silvester-Ereignisse und die daraufhin entbrannte rassistische Debatte noch einmal enorm gesteigert hat.

In fast jeder Stadt mit revolutionären Strukturen gab es dieses Jahr Aktivitäten zum 8.März (damit meinen wir ntürich nicht nur am 8.März, sondern auch in den Tagen davor und danach). Es wurden Flyer verteilt, Transparente gemalt, Demonstrationen und Kundgebungen abgehalten (u.a. gab es eine revolutionäre 8.März-Demonstration in Köln oder Gießen, sowie eine gut besuchte bundesweite feministische Demonstration in Köln). Wir als Rote Aktion Köln riefen unter dem Motto „Frauen die kämpfen, sind Frauen die leben“ zu den verschiedenen Aktivitäten um den 8.März auf, insbesondere auch zu den Gedenkveranstaltungen zum ersten Todestag von Ivana Hoffmann, die letztes Jahr am 7.März in Rojava gefallen ist. In ivanasgrabKöln wurde ein Denkmal an Ivana Hoffmann eingeweiht, was eine sehr schöne Atmospähe produzierte und uns zeigte: Trauer kann in Hoffnung umgewandelt werden. Auch in Duisburg gab es am folgenden Tag ein Gedenken an Ivanas Grab, und eine anschließende Podiumsdiskussion zu verschiedenen Aspekten des Kampfes in Kurdistan, welche insgesamt von mehreren hundert Menschen besucht wurden.

Uns freut das gesteigerte Interesse an der Frage der Unterdrückung der Frau im Kapitalismus; nicht nur ist der Frauenkampf ein unzertrennlicher Begleiter des Kampfes der unterdrückten Klassen um ihre Befreiuung, weshalb es sich allgemein immer lohnt, dazu Position zu beziehen. Auch ist in den letzten Monaten eine Diskussion in der revolutionären Bewegung entstanden, die sich jetzt um den 8.März noch deutlicher gezeigt hat: wie soll die Frau eigentlich befreit werden? Welche Bewegung braucht es dazu, mit welcher Zielrichtung bewegt sich diese Bewegung?

Viele Organisationen haben in den letzten Wochen ihre Position zur Frauenfrage veröffentlicht und damit einen Teil zu einer öffentlichen Diskussion und Positionierung beigetragen. Wir möchten dabei, neben unseren eigenen inhaltlichen Beiträgen, demo1203insbesondere auf die Diskussionsbeiträge / Texte der GenossInnen von Antifa Siempre Frankfurt, des neu gegründeten Roten Aufbaus Rhein / Ruhr, der Zeitung Kommunismus, sowie des Lower Class Magazin-Artikels zum 8.März hinweisen. Sie alle beschäftigen sich auf interessante Art und Weise mit der Frage was die Ausrichtung einer Frauenbewegung sein muss, was eine revolutionäre Frauenbewegung ist, und wieso wir sie brauchen. Wir sehen dies als wichtige Möglichkeit, gruppenübergreifend in Diskussion und, daraus resultierend, Aktion zu treten. Denn wir halten daran fest: Frauen die kämpfen, sind Frauen die leben!

 

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