WER WIR SIND & WAS WIR WOLLEN

Wir sind Sozialisten. Das heißt, dass wir den Kapitalismus und all seine Institutionen durch eine Revolution zerschlagen wollen, um eine klassenlose Gesellschaft aufzubauen. Wir als sozialistische Basisgruppe sind ein Teil dieses Kampfes.

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Bekämpft den Rechtsruck – eine Welt zu gewinnen!

Written by Rote Aktion Koeln on . Posted in Antifaschismus, Antikapitalismus

Kurz vor den Landtagswahlen in NRW und wenige Monate vor den Bundestagswahlen soll in Köln der Bundesparteitag der „Alternative für Deutschland“ stattfinden. Für den 22. und 23. April sind Räume im Maritim-Hotel gebucht. Für uns werden dies Tage des Widerstandes gegen den Rechtsruck in Deutschland, des Kampfes für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung sein.

Die AfD ist keine Alternative – und damit ist sie nicht allein

Die AfD entwickelte sich in den letzten Jahren rasant zu dem, was sie heute ist: offen rassistisch, frauenfeindlich, der nationalsozialistischen Rhetorik zugewandt, vermeintlich kritisch gegenüber dem „Establishment“, und doch selber geführt von genau diesem System. Sie verspricht, alles anders zu machen, sie nutzt Ängste und Verzweiflungen der Menschen und füllt diese mit reaktionären Gedanken – sie ist eine reelle Kraft in der faschistischen Entwicklung in Deutschland geworden, die direkt und indirekt Einfluss auf Menschenmassen ausübt. Sie nutzt die Verelendungspolitik der bürgerlichen Parteien der letzten Jahre aus: die Folgen der Hartz-Gesetze, die Schließung von Betrieben, die Arbeitslosigkeit und Unsicherheit, die Ausgabe von Steuergeldern für Banken und Konzerne, und vieles mehr, und zeigt sich selber als Alternative dazu auf. Jedem (Deutschen) soll es unter der AfD besser gehen, dabei ist das politische Programm der AfD eine Wohltat für die Reichen und eine weitere Last für die Masse der Menschen. Ihr Rassismus, ihr immer wieder kehrendes Finden von „Volksfeinden“ und „alleinigen Schuldigen“, dem Konservativismus, dem Heraufbeschwören vermeintlich guter alter Zeiten geben sie Menschen, die von diesem System real verlassen und vergessen werden, das Gefühl, wieder etwas zu sein. Der aktuelle Erfolg der AfD liegt auch daran, dass dieses kapitalistische System, das auf Profit ausgerichtet und auf Ausbeutung aufgebaut ist, das sich Rassismus, Antisemitismus und Frauenunterdrückung zu Nutzen macht, um die Menschen zu teilen und über sie zu herrschen, immer wieder solche Phänomene hervor bringt. Immer wieder müssen unzufriedene Menschen in eine für dieses System erträgliche Richtung gelenkt werden – und ob sie nun dem Wahlspektakel unter Führung der bürgerlichen Parteien weiter nachlaufen, oder den rassistischen Parolen einer AfD und Co., ist dabei irrelevant. Hauptsache, die Menschen entdecken nicht ihre Stärke und Möglichkeiten, wirklichen Widerstand und wirkliche Alternativen aufzubauen.

Ein umkämpftes Symbol

Der Auftritt der AfD in Köln ist bewusst gewählt, um kurz vor den Wahlen ein rechtes Statement zu setzen. Köln ist in den letzten Jahren immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit geraten: die Stadt der „Silvesterereignisse“, der „Hogesa“-Aufmärsche, der rechten Bürgerwehren, die Stadt, in der die rechte Gewalt weiter eskaliert, aber auch die Stadt des jahrelangen erfolgreichen Widerstandes gegen Faschismus und Rechtsruck. Wir werden das unsrige tun, Köln zum Symbol des konsequenten Widerstandes und des Kampfes um sozialistische Alternativen zu machen! Wir lassen uns auch von den Drohungen der Kölner Polizeiführung nicht einschüchtern, die bereits jetzt massive Polizeirepression und Gewalt ankündigt gegen konsequenten Widerstand – dies kann uns nur darin bestärken, dass wir das richtige tun!

Welche Alternative erkämpfen?

Wenn wir die Erkenntnis haben, dass der Rechtsruck auf dem Boden des kapitalistischen System beruht, dass immer wieder nationalistischer Taumel, rassistische Spaltung und Frauenfeindlichkeit ihr hässliches Gesicht zeigen werden, dann muss unsere Alternative ein anderes gesellschaftliches System sein, in der nicht mehr Herrscher und Beherrschte leben. Wir kämpfen für ein kommunistisches System, in der es keine Ausbeutung der Menschen und keine politische Unterdrückung mehr gibt, in dem die gesellschaftliche Produktion und Lebensweise den Bedürfnissen der gesamten Gesellschaft entspricht. Die ausgebeuteten Klassen in diesem System haben nichts zu verlieren als ihre Ketten – sie haben eine Welt zu gewinnen, in der sie nicht mehr beherrscht werden und sich frei entfalten können.

Gegen die tägliche Ungerechtigkeit in diesem System gilt es Widerstand und Solidarität zu organisieren, und die Alternative zum Bestehenden aufzuzeigen Überall gibt es Keime des Widerstandes, weltweit gehen Arbeiter, Jugendliche und Frauen auf die Straßen und fordern Gerechtigkeit. Wir sehen den Widerstand gegen den AfD-Bundesparteitag nicht als ein einmaliges Ereignis, sondern als notwendigen Bestandteil des kontinuierlichen Kampfes gegen die vermeintliche Alternativlosigkeit dieses Systems.

Beteiligt euch an den Aktionen des Widerstandes gegen den AfD-Bundesparteitag!

Hier findet ihr auch den Link zu einem Aufruf, den wir gemeinsam mit weiteren Strukturen verfasst und veröffentlicht haben – gemeinsam gegen den AfD-Bundesparteitag!

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