WER WIR SIND & WAS WIR WOLLEN

Wir sind Sozialisten. Das heißt, dass wir den Kapitalismus und all seine Institutionen durch eine Revolution zerschlagen wollen, um eine klassenlose Gesellschaft aufzubauen. Wir als sozialistische Basisgruppe sind ein Teil dieses Kampfes.

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Anti-Kriegs-Demonstration in Bonn

Written by Rote Aktion on . Posted in Antikapitalismus, Antimilitarismus

Am Samstag, den 30.08.2014 folgten ca. 200 DemonstrantInnen inn Bonn dem Aufruf verschiedener demokratischer und antikapitalistischer Organisationen, wie unter anderem der palästinensischen Gemeinde, Tatort Kurdistan, der Antikapitalistischen Aktion Bonn (AKAB) oder der Roten Aktion Köln anlässlich des jährlichen Antikriegstages am 1. September. Unter dem Motto „Dem Krieg keinen Frieden“ wurde das Blutvergießen in der Ukraine, Palästina und Kurdistan thematisiert, imperialistische Interessen aufgedeckt und die Rolle der Kriegstreiber, der G7 und der Nato, offen gelegt.

Den musikalischen Auftakt machten hierbei verschiedene HipHop-Künstler wie Kaveh, Konta oder das Rebell Music Kollektiv. In verschiedenen Redebeiträgen wurde die kriegstreiberische Hetze in den Medien benannt, ebenso wurden die BRD und andere imperialistische Kriegsnationen, die sich in der G7 organisiert haben angeprangert.

So geht es in der Ukraine weder um Demokratie und Frieden, noch um Freiheit, sondern wieder mal um Profit. Genau genommen um Öl, von dem in dem akut bekämpften Gebiet, dem Donezbecken, viel zu finden ist. Außerdem möchte die NATO nur zu gerne ihre Raketenabwerfstationen näher an den Feind Russland heran stellen und seine Vormachtsstellung ausbauen. Genauso geht es in Palästina nicht um Frieden, sondern um eine Vormachtsstellng im Nahen Osten, auf deren Kosten Tausende sterben und ein Volk seine Lebensgrundlage verliert. Ähnlich sieht es auch in Kurdistan aus, wo aus den westlichen Ländern erst Waffen an die Islamisten geliefert wurden und jetzt an die kurdischen Peshmerga, obwohl die einzigen kurdischen Kräfte, die den Islamisten stand halten, die PYD und PKK sind.

Jeder dieser Kriege spült der deutschen Waffenindustrie Geld in die Kassen, was zeigt, worum es in den Kriegen der Welt geht. Es geht einzig und allein um die Profitinteressen der Imperialisten! Die Demonstration verlief ähnlich wie die Auftaktkundgebung kämpferisch und friedlich. Parolen, wie „Völkermörder und Kriegsstrategen – wir werden euch das Handwerk legen“ hallten durch die Bonner Innenstadt.

Beendet wurde der Tag auf dem Bonner Münsterplatz mit einer Abschlusskundgebung – mit weiteren Reden und einem musikalischen Abschluss. Uns zeigt die Beteiligung am Tag, dass das Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Krieg und Kapital zwar präsent sind – aber auch, dass wir nicht aufhören dürfen, gegen Krieg auf die Straßen zu gehen – denn die westlichen Medien sind es nicht, die eine unabhängige Berichterstattung liefern, ganz nach dem Motto: „Dein Fernseher lügt!“.

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