WER WIR SIND & WAS WIR WOLLEN

Wir sind Sozialisten. Das heißt, dass wir den Kapitalismus und all seine Institutionen durch eine Revolution zerschlagen wollen, um eine klassenlose Gesellschaft aufzubauen. Wir als sozialistische Basisgruppe sind ein Teil dieses Kampfes.

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8. März – Internationaler Frauenkampftag

Written by Rote Aktion Berlin on . Posted in Berlin, Frauenkampf, Köln

Rund um den 8. März gab es mehrere Aktionen in Berlin und Köln, unter anderem eine Demonstration, eine Info-Veranstaltung und verschiedene Stadtbildverschönerungen wie zum Beispiel eine Wandzeitung.

Seit über 100 Jahren gehen am 8. März international Zehntausende auf die Straße um gegen die Unterdrückung von Frauen und für ihre Befreiung zu kämpfen. Auch heute werden Frauen weltweit unterdrückt und das nicht nur in anderen Ländern, sondern auch hier im ach so aufgeklärten und entwickelten Deutschland.

Auch hier sind Frauen wirtschaftlich benachteiligt, bekommen weniger Lohn und müssen dazu noch den Haushalt erledigen. So werden sie durch das kapitalistische Wirtschaftssystem finanziell abhängig von Männern oder vom Staat gemacht. Zudem wird überall ein unnatürliches (Körper-)Bild gezeigt, dem zu entsprechen fast unmöglich ist. Sexualisierte Gewalt und Belästigungen zählen auch hier zum Alltag vieler Frauen.

Dagegen heißt es sich zu organisieren und zu kämpfen!

Schon im Vorfeld des internationalen Frauenkampftag, riefen Parolen an Berliner Wänden zu diesem auf und betonten die Wichtigkeit des Klassenstandpunktes in der Frauenfrage.

Am Samstag den 7. März versammelten sich dann rund 300 Menschen in Köln Mülheim zu einer Demonstration von kurdischen, türkischen und deutschen revolutionären und kommunistischen Organisationen. Durch Parolen, Reden, Musik und Tanz wurde der Unmut über die kapitalistische, Frauen unterdrückende Gesellschaft und der Aufruf für einen organisierten gemeinsamen Kampf auf die Straße getragen. Viele Menschen, die in Mülheim leben, reagierten sehr positiv auf die Demonstration und grüßten die Vorbeiziehenden. In Redebeiträgen wurde betont, dass Frauen weltweit unterdrückt sind und dass dies überall bekämpft wird und werden muss. Insbesondere wurde von den Frauen verachtenden Morden und der sklavenhaften Ausbeutung von Frauen durch faschistische Gruppierungen wie IS und Boko Haram berichtet. Positiv bezogen wurde sich auf die Frauenrevolution in Rojava, die als Vorbild für eine internationale Frauenbewegung gelten könne.

Am Samstag Abend fand eine Veranstaltung unter dem Titel „Frauenfrage ist eine Klassenfrage“ bei den GenossInnen von Ziel und Kurs Cottbus statt. Neben der Unterdrückung der Frau heute, wurde auch deren Ursprung und die historische Entwicklung, die eng mit der Entstehung des Privateigentums verknüpft ist, aufgedeckt. Auch der Sexismus in den eigenen Reihen wurde in den Diskussionen thematisiert.

Mit unseren Aktionen zum internationalen Frauenkampftag 2015 wollen wir einen Beitrag zum Kampf für die Befreiung der Frau leisten.

Diesen Kampf gegen die Unterdrückung der Frau und für eine klassenlose Gesellschaft wollen wir nicht nur am 8. März führen, sondern in allen Bereichen und an jedem einzelnen Tag im Jahr!

 

Stadtbildverschönerungen, gesehen in Berlin-Moabit:

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hier die Wandzeitung:

Wandzeitung

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